eine gehaltserhöhung ist fällig
hallo,
ich habe hier mal den schriftverkehr über eine gewünschte gehaltserhöhung gesammelt. Ich, der Penis, beantrage hiermit eine Gehaltserhöhung aus folgenden Gründen: Ich arbeite körperlich Ich arbeite in großen Tiefen Ich stürze mich, Kopf zuerst, in meine Arbeit Ich habe Wochenenden und Feiertage nicht frei Ich arbeite in einer feuchten Umgebung Überstunden werden nicht bezahlt Ich arbeite an einem dunklen Arbeitsplatz, der kaum belüftet wird Ich arbeite bei hohen Temperaturen Meine Arbeit setzt mich der Ansteckungsgefahr von Krankheiten aus |
hier nun das entsprechende antwortschreiben:
Lieber Penis, nach sorgfältigem Bearbeiten und Prüfen Ihres Antrages, ist das Management zu dem Entschluss gekommen, selbigen aus folgenden Gründen abzulehnen: Sie arbeiten keine 8 Stunden durch Sie schlafen nach kurzer Arbeitszeit ein Sie folgen nicht immer den Anweisungen des Managements Sie arbeiten nicht immer dort wo sie angewiesen wurden, sondern halten sich öfter in anderen Gegenden auf Sie ergreifen nicht die Initiative, sondern müssen unter Druck gesetzt und freundlich behandelt werden, bevor Sie überhaupt anfangen zu arbeiten Sie hinterlassen ihren Arbeitsplatz ziemlich dreckig, wenn Sie ihn verlassen Sie halten sich nicht immer an die Sicherheitsanweisungen, z.B. das Tragen von Schutzkleidung Sie gehen lange vor 65 in Rente Sie können keine Doppelschichten übernehmen Sie verlassen manchmal, den Ihnen zugewiesenen Arbeitsplatz, ohne mit der Arbeit fertig zu sein. Und als ob das noch nicht alles wäre, haben wir Sie auch noch ständig den Arbeitsplatz verlassen sehen, mit zwei sehr verdächtig aussehenden Säcken. |
damit hat sich natürlich der penis nicht zufrieden gegeben, er schrieb also zurück
Betr.: Ihre Ablehnung Sehr geehrtes Management, wie Sie sich sicher denken können, bin ich mit Ihrer Absage überhaupt nicht zufrieden. Dies hat zahlreiche Gründe. Zu allererst muss ich mein Missgefallen an den Vorstand ausdrücken. Dieser verstößt gegen den Art. 3 des GG, den Gleichheitsgrundsatz. Leider musste ich feststellen, dass dieser Vorstand entgegen den allgemeinen Grundsätzen nur aus weiblichen Anteilen besteht. Wäre hier nicht eine gesunde Mischung interessanter? Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere männliche Anteil Ihrem Management einen gehörigen Aufschwung geben würde. Bezüglich meiner Gehaltserhöhung möchte ich auch das Kilometergeld ansprechen. Summiert man alle Entfernungen zusammen, die ich bei meiner Arbeit zurücklege, so kommt man auf große Strecken. Für diese beruflich bedingten Wegstrecken, die Sie ja auch von mir fordern und die Ihnen nie genug sein können, erhalte ich kein Km - Geld! Des weiteren muss ich in den meisten Fällen meine teure Schutzkleidung selber kaufen. Sie wissen selber, dass diese Schutzanzüge nur einmal verwendbar sind! In welcher sonstigen Branche ist dies sonst noch üblich? Auch die gesundheitlichen Aspekte sind zu bedenken. Haben Sie etwa nicht bemerkt, dass ich nach Ende einer jeden Schicht so fix und fertig bin, dass ich mich übergeben muss? Was glauben Sie wohl, was ein Betriebsarzt dazu sagen würde?! Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass ich keine Doppelschichten übernehmen kann? Dies ist nämlich möglich, und ansonsten habe ich noch einige Hilfsmittel in meiner Nähe, um meine Arbeiten stets umfangreich und in mehrfachen Schichten zu erledigen! Ach ja, die verdächtigen Säcke....wie schon gesagt, da ich mich ständig übergeben muss, was Ihnen anscheinend auch noch Gefallen bereitet, Sie mir aber keine Kantine bieten, muss ich meinen lebensnotwendigen Vorrat immer selber mitbringen. Ihnen ist sicherlich schon aufgefallen, dass die Säcke bei meiner Ankunft voller sind, als beim Verlassen des Betriebes! Ich hoffe nun, Sie haben Einsehen mit Ihrem Mitarbeiter und überdenken Ihre Richtlinien. Hochachtungsvoll Schwanzus Longus! |
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Es ist jetzt 19:12 Uhr. |
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