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Empfehlungsliste der Erste Bank
Andritz
Andritz konnte mit der Vorlage der Zahlen für das Q2/2004 den Markt positiv überraschen und weiterhin voll überzeugen. Der Ausblick für 2004 wurde angehoben und zeigt weiteres solides Wachstum unterstützt durch die Präsenz des Unternehmens im stark wachsenden asiatischen Raum (19% Umsatzanteil in Asien in 2003). Die Aktie hat durch die angehobenen Prognosen weiterhin einen leichten Bewertungsabschlag gegenüber der Peer Group. Unterstützt durch eine solide Dividendenpolitik (EUR 1,20 Ausschüttung für 2004e) glauben die Analysten der Erste Bank an weitere Kurssteigerungen bei der Aktie. Kursziel: 50 Euro.
Mayr-Melnhof
Das Unternehmen weist trotz Konjunkturschwäche ausgezeichnete Ergebnisse auf und konnte im H1/2004 weiter steigende Ergebnisse erwirtschaften. Mayr-Melnhof sei damit einer der besten Industriewerte, der immer weniger zyklische Ergebnisschwankungen aufweist, so die Analysten der Erste Bank. Darüber hinaus gilt die Aktie zunehmend als Konvergenz- und China-Profiteur. Weitere Akquisitionen sorgten für eine kontinuierlich positive Nachrichtenlage, wie es heisst. Insgesamt ein Top- Investment aus dem ATX-Segment mit einem noch bestehenden Bewertungsabschlag zu den Peers, so die Analysten. Zusätzlich wurde eine lfd. steigende Ausschüttungsquote in Aussicht gestellt. Kursziel: 130 Euro.
AT&S
Der steirische Leiterplattenproduzent konnte zuletzt durch eine gute Geschäftsentwicklung und einen ausgezeichneten Ausblick auffallen. Die Expansion in China schreitet schnell voran, da der chinesische Leiterplattenmarkt stark wächst. Weitere Expansionsschritte könnten in China, Indien und auch Russland erfolgen, wodurch AT&S mehr und mehr zum globalen Anbieter aufsteigen kann. Die industrielle Aufstellung mit Forschung in Österreich und Massenproduktion in Asien erscheint sehr vielversprechend. Neben der guten Positionierung am Markt spricht die attraktive Bewertung für ein Engagement in der Aktie. Kursziel: 18 Euro.
S&T
Die Analysten der Erste Bank sehen den österreichischen IT-Dienstleister, der seine Umsätze zu 100% in Zentral- und Osteuropa erzielt, als einen spekulativ interessanten Wert. Die Zahlen für das Q4/2003 und Q1/2004 zeigten einen überaus positiven Geschäftsverlauf, der sich unterstützt durch den EU-Beitritt der CEE-Länder auch heuer und 2005 fortsetzen sollte. Die Bewertung spiegelt viel Unsicherheit wider (durch die oftmaligen Ergebnisverfehlungen der Vergangenheit). Die Analysten sehen derzeit aber ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Kursziel: 14 Euro.
Böhler-Uddeholm
Das Unternehmen liegt nach der vollständigen Privatisierung im vergangenen Jahr weiterhin auf einem positiven Trend. Die Ergebnisentwicklung zeigt, unterstützt durch die positive Konjunkturentwicklung, nach oben und Böhler ist eine der wenigen österreichischen Aktien mit einem noch bestehenden Bewertungsabschlag zur internationalen Peer Group. Weitere Akquisitionen könnten für anhaltend positiven Newsflow für das Unternehmen sorgen. Auch die Positionierung in China und in anderen Emerging Markets Südamerikas ist ein deutlicher Pluspunkt für das Unternehmen. Kursziel 83 Euro.
BWT
Die erfolgversprechende Weiterentwicklung des Produktportfolios mit den neuen Legionellenschutz-Systemen (5 neue Produkte in der AET Division) und die Erholung im Halbleiterbereich (Division AST) sind die Hauptthemen in der Investment Story. BWT bleibt eines der ganz wenigen Unternehmen weltweit, mit dem in das sensible Thema Wasser/Wassertechnik investiert werden kann, wobei die Analysten der Erste Bank glauben, dass diese Perspektive (trotz der ansehnlichen Bewertung des Sektors) der Aktie einen besonders attraktiven Touch in einem volatilen Börseumfeld geben kann. Kursziel: 24 Euro.
SBO
Mit einer anziehenden Offshore-Bohraktivität vor dem Hintergrund eines anhaltend hohen Ölpreisniveaus, einem wieder stärkeren USD, einer beträchtlichen Gewinnerholung 2004 nach einem sehr schwachen Jahr 2003 sowie einer sehr attraktiven Bewertung mit Abschlägen bis zu 60% zur Branche empfehlen die Analysten der Erste Bank SBO zum Kauf mit einem Kursziel von 18 Euro. Zu bedenken gilt es allerdings die geringe Liquidität (im Streubesitz befinden sich nur 34% der Aktien), die sich jedoch durch das Listing in Wien im vergangenen Jahr deutlich gebessert hat. Für die Analysten erscheint die Aktie als eine der interessantesten Werte aus dem Nicht-ATX Segment.
Wolford
Nach dem erfolgreichen Turnaround 2002/03 und dem Jahr der Transformation 2003/04 (neuer CEO Holger Dahmen) arbeitet das Management nun gezielt an der Erhöhung der Umsätze, was schon im Q1 04/05 erstmals seit langem wieder erreicht wurde. Das übergelagerte Ziel ist es, mittelfristig wieder ein zweistelliges operatives Margenniveau zu erwirtschaften. Die Analysten glauben, dass dieses Ziel 2006/07 erreicht werden kann. Nach den Kursrückgängen im Juli, die nach Ansicht der Analysten überzogen waren, sei das Bewertungsniveau wieder attraktiv und die Analysten empfehlen die Aktie mit einem Kursziel von 28 Euro zum Kauf.
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"Ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt Deutschland!"
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