Passend zu der augenblicklichen Situation an der deutschen Börse
Für sehr viele stellt sich die Frage, wie kann man festellen, in welcher Phase man sich befindet? Dafür gibt es kein Lehrbuch, so wie es auch keine vollkommene Spekulation gibt. Es gibt auch keine Methode, die man blind anwenden kann. Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine "Kumpels" mehr in den Bergwerken und keine Holzfäller in den Wäldern. Jeder würde seinen Lebensunterhalt an der Börse verdienen

. Nur eine sehr lange Erfahrung gibt einem, was man das Fingerspitzengefühl nennt. Auch der erfahrenste, mit allen Wassern gewaschene Spekulant kann sich irren. Wir sind alle in einem dunklen Raum

, aber gewiß wird sich jener, der sich schon seit Jahrzehnten in diesem Zimmer aufhält, besser zurechtfinden als einer, der erst vor kurzem eingetreten ist.
André Kostolany
Der gute alte, derweil nicht mehr unter uns weilender Kostolany
Ich bin auch schon seit Tagen am grübeln wo wir uns befinden und ich merke ihr seid da auch nicht so sicher. Bilden wir eine Doppelspitze und es geht mal wieder mittelfristig abwärts (was ich nicht glaube, darauf spekulieren mir im augenblick zu viele) , oder gehen wir noch eine Weile seitwärts ohne größere Korrektur? Oder das was die wenigsten vermuten- wir durchbrechen die alten Höhen und erklimmen Neue! Lezteres würde ich als logisch empfinden, da es unlogisch ist
Gruße von eurem Börsengeflüster (Dieter Grafe)